Der Brocken – Berg der Deutschen (und Hexen)

Der Brocken liegt im Harz zwischen Hannover und Magdeburg und ist mit 1141,1 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg im Norden Deutschlands und des Mittelgebirges Harz. Er erhebt sich nahe Wernigerode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Der Berg und seine Umgebung zählen zum Nationalpark Harz.


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FAUST – Die Rockoper auf dem Brocken

Seit 2005 findet »FAUST – Die Rockoper« zu zwei Spielzeiten im Jahr statt. Einmal im Frühling (meist beginnend im April) und einmal im späten Herbst (meist ab Oktober). »Faust – Die Rockoper auf dem Brocken« ist die einmalige Symbiose aus romantischer Dampfzugfahrt im Mephisto-Express auf den Brocken, die Walpurgis-Saga sowie Goethes Faust, inszeniert mit originalgetreuen Texten und richtig guter Rockmusik.

Folgende Leistungen sind enthalten:

  1. Hin- und Rückfahrt mit dem dampfenden »Mephisto-Express« von Wernigerode zum Brocken. Unterwegs begleiten Sie Hexen und Teufel.
  2. Höllischer »Mephisto-Tropfen« zur Begrüßung
  3. Reiseleitung während der Fahrt
  4. Aufführung im Goethesaal des Brockenhotels
  5. »Mephisto-Mahl« während der Pause


Sonntags gibt es ermäßigte Karten für Studenten, Schüler und Azubis in allen Preisgruppen!

Tickets erhalten Sie hier: Harzer Schmalspurbahnen GmbH

Ein Besuch auf dem Brocken lässt sich auch wunderbar mit der Besichtigung weiterer Harz-Perlen verbinden, wie bspw. Wernigerode (UNESCO-Welterbe), Thale (Hexentanzplatz!) und Quedlinburg (UNESCO-Welterbe). Mehr zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Übernachtungsmöglichkeiten hier: Harzer Tourismusverband


Der Brocken wird im Volksmund auch Blocksberg genannt und ist von vielen Sagen umwoben. Seit der Zeit der Hexenverfolgungen wurden Angeklagten in den Hexenprozessen die Teilnahme an geheimen Hexenversammlungen beziehungsweise dem Hexensabbat, beispielsweise in der Walpurgisnacht, vorgeworfen. Der Brocken wurde 1540 erstmals als ein solcher Treffpunkt und als einer der Hexentanzplätze bezeichnet. Da sich die Bezeichnung „Hexe“ erst im 16. Jahrhundert verbreitete, finden sich auch ältere, dem heutigen Verständnis von Hexen sehr ähnliche Beschreibungen über unterschiedliche Gestalten, die zum „Blocksberg fahren und dort ihre Versammlung haben“. So gilt der Brocken bereits in einem Gedicht um 1300 als Sammelplatz von „Geisterwesen“.

Nicht umsonst lässt Goethe eine der wichtigsten Szenen in »FAUST I« - den Walpurgisnachtstraum - auf dem Brocken spielen:

Zu den vielen Sagen trug vielleicht bei, dass auf dem Brockengipfel an über 300 Tagen im Jahr Nebel auftritt. Dadurch sind seltene optische Effekte wie Halos und vor allem das sogenannte Brockengespenst zu beobachten, welches den Wanderern Schrecken einjagt. Beschrieben wurde dieses Phänomen unter anderem von Goethe, der dreimal den Brocken bestieg. Seine erste Besteigung des Berges fand im Winter 1777 statt, sie war aber nicht die erste Winterbesteigung des Brockens. Bereits 1753 bestieg Christlob Mylius den Brocken im Winter.